Wir brauchen Verstärkung - Zahnarzt dringend gesucht!

Implantatpraxis sucht Partner als Verstärkung!

Rein implantologisch tätige erfolgreiche, ausgelastete und moderne kieferchirurgische Praxis in NÖ sucht jungen, dynamischen, empathischen und motivierten Zahnarzt zum behutsamen Aufbau als aktiven Partner und als Teilhaber für langfristige spätere Übernahme. Implantatprothetisches, chirurgisches, digitales und implantologisches Interesse notwendig, nötige fachliche praktische implantologische Ausbildung wird dem Teilhaber seitens der Praxis gestellt.

Info zum Konzept und Philosophie der Praxis unter www.jahl.at

Aussagekräftige Bewerbung bitte über den mailkontakt der Homepage.

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Ungarn-lass Dich überraschen! Oder: Leider, leider, leider,....

Was schreibt er jetzt wieder der Jahl? Lass Dich überraschen? Ungarn?

Okay, ich erkläre es Euch, kurz und bündig. Dazu muss man aber wissen, dass ich persönlich Ungarn, unser östliches Nachbarland, wirklich liebe und schätze. Vor allem das Essen und die Menschen dort. Seit voriger Woche bin ich sogar offiziell dort gemeldet mit meinem Nebenwohnsitz in Fertörakos, ehemals Kroisbach. ( habe das jetzt nämlich echt lange vergessen, aufgeschoben, vergessen,...) Ich bin also oft dort, kenne Land und Leute und bin sicher kein Ungarnfeind, und auch, eh klar,  kein österreichischer Behandler, der sich über ungarische Arbeiten auf dem Gebiet der Zahnbehandlungen aufregt. Nein! Ich verstehe Menschen, dass sie sich ins Ausland begeben um günstiger schönen und neuen Zahnersatz zu bekommen. So ist der Mensch, dass man sich auch Alternativen sucht, das ist legitim, absolut legitim. Patienten können aber leider Qualität und verwendete Materialien auf dem Gebiet des Zahnersatzes nicht beurteilen, und man kann auch Äpfel mit Birnen nicht vergleichen. Deshalb neigen viele Menschen dazu einfach das billigere Angebot anzunehmen, und das ist in der Regel in Ungarn. Ganz Ungarn? Nein! In Budapest kosten Zahnbehandlungen exakt soviel wie bei uns in Niederösterreich. Die supergünstigen Preise gibt es eh nur in Sopron und in Mosonmagyaróvár  (unaussprechlich!), also gleich nach der Grenze. Aber genug davon. Ich rege mich nicht darüber auf, einfach deshalb, weil es traurige Wahrheit ist, dass auch in Österreich sehr selten, aber manchmal eben doch, nicht wirklich besser als in Ungarn gearbeitet wird. Das muss auch einmal ehrlich gesagt werden. Mindere Qualität, schlechte Planung und Durchführung, schlechtere Materialien, ist bei uns sicher nicht die Regel, aber eine vorkommende Tatsache. Traurig, aber manchmal wahr.

Aber nun zurück zur Geschichte, zur eigentlichen Geschichte. Ein etwa 50-jähriger sympathischer Mann aus Wien war vorige Woche bei mir zur Beratung. Er erkundigte sich wegen All-on-4, unserem  Spezialgebiet. Nach einer Untersuchung  seiner Situation, stellte ich ihm erstaunt die Frage, warum er sich dafür interessiere, weil er offensichtlich eine relativ neue Arbeit im Oberkiefer im Mund hatte. Das besondere an der Arbeit, also am Zahnersatz war, dass es eine Rein-zirkonbrücke war. Diese Brücke war auf einigen bestehenden eigenen Zähne zementiert. Und dieses Zirkon in dieser Art gibt es noch nicht so lange, und ist keine alltägliche Behandlungsart, weil es wirklich etwas Besonderes ist. In Österreich auch wirklich teuer, das muss ich gestehen. Zirkon ist eine metallfreie Keramik, also gänzlich metallfrei. Zirkon hat die Eigenschaft, weil nur weißer Bestandteil, dass es ästhetisch echt hervorragende Eigenschaften hat, sich im Farbenspiel mit der rötlichen Schleimhaut des Mundes ein wirklich schönes und extrem natürliches  Ergebnis entstehen kann. Zusätzlich wird eine Zirkonarbeit ganz modern und präzise mit CAD-CAM Technik hergestellt, also auch diesbezüglich die beste derzeit bestehende Möglichkeit ist, Zähne zu rekonstruieren. Viele Zahnärzte in Österreich haben noch nie eine solche Arbeit gemacht, weil sehr modern und gut, aber eben auch sehr kostspielig. Also an sich toll und zeitgemäß von den Ungarn gemacht, möge man denken.

Nachteil von Zirkon?  Ja, den gibt es! alles hat auch immer Nachteile. Wenn etwas absplittert, und das kann bei Zirkon immer noch echt passieren, dann ist die Arbeit kaputt, weil man Zirkon einfach nicht reparieren kann. Noch ein Nachteil, aber auch Vorteil: Zirkon ist extrem hart! Und ich meine echt hart. So hart, dass man so eine Arbeit, wenn man gezwungen ist sie herunterzunehmen, das nur schafft, wenn man sie herunterschneidet. Leider gibt es keine Bohrer dafür, deshalb ist sowas voll mühsam und dauert sehr lange und ist für beide Seiten echt anstrengend, für Patient und Zahnarzt. Das ist unter Zahnärzten sicher eine der unbeliebtesten Tätigkeiten eine Zirkonbrücke zu zerschneiden, das müsst ihr wissen. Das will keiner freiwillig machen.

Aber die Farbe war halt das Super Viktor Klima- Weiß, das ihr sicher alle kennt. Dieses extrem auffällige reine durch und durch- Weiß, welches in der Natur ja gar nicht vorkommt in Österreich, in Ungarn aber sehr beliebt ist. (Deshalb hatte ich sofort den Verdacht, dass die Arbeit aus Ungarn war, was der Patient auch bestätigte. Und: Die Arbeit war erst knapp 3 Jahre alt, das erfuhr ich auch noch.)

Also einfach zu weiß! Zusätzlich halt wirklich lieblos und ohne Lebendigkeit. All das kommt am Foto so leider gar nicht wirklich heraus. Aber ihr könnt es mir glauben! Die Größe und Form der Zähne passt einfach nicht zum Gesicht und zur Nase, die Farbe ist unharmonisch und fast steril, weil alles im selben Farbton ist.  Ganz zufrieden wird der Patient wohl nicht sein und auch nicht gewesen sein, wenn man fast leuchtet in der Nacht und wenn dich ein jeder auf deine Zähne anspricht. Aber manche Menschen wollen das und jeder darf ja tun, was er will. Das heißt also: Vom Material und von der Technik her eine sehr tolle und aufwändige  Sache, da gibt's kein Meckern, die Ausführung leider optisch mangelhaft, aber ok, sowas kann dir in Österreich auch passieren. Aber der Patient kam ja nicht zu mir um sich bewundern zu lassen, Nein, es gab andere Gründe.

Schmerzen waren sein Problem. Schmerzen seit über 1 Jahr. Das hatte ich mir schon gedacht, denn bei der Untersuchung bemerkte ich, dass man mit der Sonde an vielen Stellen dieser Brücke, die noch dazu ein einziges Werkstück war, hängenblieb und es sofort blutete. Damit war bewiesen, dass der Abschluss zwischen Zahnersatz und Zahn an mehreren Stellen mangelhaft war und dadurch Karies entstanden war, welches die Situation noch verschlimmerte. Da kann in so einem Fall der Patient gar nix dafür, weil die Schmutznischen durch ungenaues Arbeiten so groß wie Scheunentore sind und einfach nicht zu reinigen sind, auch wenn man sich bemüht geht das einfach nicht. Ab zum 3-D Röntgen, das war mein Vorschlag. Wir wollten wissen, wie schlimm es wirklich war.

Gut. Nach ein paar Minuten war die Computertomographie fertig und wir konnten uns die ganze Wahrheit einmal nüchtern anschauen. Der Zahnersatz bestand aus 14 Zähnen, der auf 8 eigenen verbliebenen Zähnen befestigt war. Also eine 14-stellige Brücke auf 8 Zähnen. An sich okay, da spricht nix dagegen, sagen meine zahnärztlichen Kollegen, weil ich diesbezüglich ja keine Ahnung habe, da ich ja nicht als Zahnarzt sondern als reiner Implantologe tätig bin. Aber von den 8 Zähnen waren 4 massiv entzündet und gar nicht mehr im Kieferknochen stehend, diese 4 Zähne hätte der Patient schon längst von alleine verloren, wenn sie nicht durch eben diese langstreckige zusammenhängende Brücke zusammen hängen würden. Und klar tut sowas weh! Wenn 4 Zähne nur noch im Eiter stehen und dieses auch absondern, wenn man leicht ankommt. Ich habe also endlich verstanden, warum er nun bei mir war und meinen Rat und meine Hilfe wollte.

Traurig ist aber Folgendes: Natürlich hat man dem Patienten gesagt, dass er eine Garantie auf diese Arbeit hat. Also eine Gewährleistung, die überall einmal 2 Jahre beträgt. In Ungarn hat man ursprünglich sogar damals gesagt, dass es 5 Jahre Garantie geben würde. Aber kurz nach diesen besagten 2 Jahren war der Patient also in Ungarn in seinem Institut in Sopron, um seinem Zahnarzt mitzuteilen, dass er Schmerzen hätte und dass da dauernd Eiter käme. Das muss er aber schon am Empfang sagen, wo meistens junge Damen mit kurzen Röcken sitzen. Da läuten dann bei denen schon die Alarmglocken und es wird eine weitere Dame mit ein bissl längerem Rock geholt. Diese Dame erklärte dem Patienten dann: " Lieber Patient. Schön, dass Sie wieder bei uns sind, schade aber, dass es wegen angeblichen Problemen ist. Leider ist genau Dr. XY, der Zahnarzt, der sie behandelt hat, nicht mehr bei uns. Er ist angeblich nach Dänemark gegangen. Jedenfalls ist er nicht mehr bei uns. Zu der Zeit, als sie behandelt wurden von ihm, hatte er einen Sondervertrag, also das heißt, dass er eigentlich gar nicht bei uns angestellt war, sondern, dass er eigenverantwortlich tätig war. Ja, und jetzt ist er leider nicht mehr da, nicht einmal mehr in Ungarn. Also wir als Institut sind da ganz unschuldig, wir können nix dafür. Leider ist es jetzt so, dass ihre 2-jährige  Garantie auch schon abgelaufen ist, weil das ja schon vor fast 3 Jahren war. Wir können ihnen nur anbieten, dass wir uns die Sache ansehen, alles neu machen und das zu unseren ganz speziellen neuen Tarifen für Stammgäste. Und wir haben da wirklich gute Preise, da kommt niemand mit. Versprochen."

Der Patient ließ sich untersuchen von einem Zahnarzt dort, der ihm auch noch erklärte, dass er leider Parodontitis und schlechten Knochen habe, und genau diese Kombination hat diesen Zustand erzeugt. Zusätzlich musste sich der Patient anhören, dass das ganze Karies seine Schuld war, weil er eben zu wenig und ungenügend seine Zähne geputzt hatte. Böser Patient!!! Einfach so eine neue Brücke machen, das gehe aber leider auch nicht. Man braucht jetzt nämlich noch 4 Implantate dazu, 2 davon mit Knochenaufbau. All das wird aber sicher zum bestmöglichen Preis gemacht. "Und wir haben wirklich gute Preise, da kommt niemand mit.", sagte der Zahnarzt, der neue Zahnarzt. Und irgendwie hat dann der Patient gespürt und bemerkt, dass diese ganze Geschichte, dort alles noch einmal machen zu lassen, eher ein bissl unsicher und mittlerweile auch schon ein bissl insgesamt teuer ist. Und er hat sich ins Auto gesetzt und ist heim nach Österreich. Und dann irgendwie zu mir, in der Hoffnung, dass alles gut werden würde, wobei er vor mir schon bei 2 österreichischen Zahnärzten in Wien war, die ihm aber nicht helfen konnten (oder wollten?)

Der Jahl schlägt also die Hände zusammen und ist verzweifelt. Erstens weil immer noch genau so mit Patienten umgegangen wird, immer die gleiche Masche. Andererseits weiß der Jahl, dass Zirkon echt hart ist, dass es voll mühsam sein wird, das alles runter zu schneiden, und dass die Situation eine schwierige ist, weil der Jahl einfach auch ein bissl faul ist und sich das gar nicht antun will. Geraten habe ich ihm, noch einmal nach Ungarn zu fahren mit meiner Untersuchung des 3D-Röntgens  und noch einmal ein Gespräch zu suchen, ob nicht doch eine Chance wäre, alles im Einvernehmen lösen zu können. Weil das für den Patienten das Beste wäre, auch finanziell betrachtet. Das ist die Wahrheit, weil, und da hat der neue ungarische Zahnarzt absolut recht, es ohne Implantate nicht mehr geht eine feste Brück zu machen. Aber leider ist eben wegen den Entzündungen einfach kein Knochen mehr da.

Mich ärgert halt wirklich, dass das alles nicht zusammenpasst. Zirkon als hervorragende Geschichte, als hochqualitative Lösung, passt nicht zur stümperhaften fahrlässigen Arbeit des Zahnarztes an sich, da ist ein Widerspruch. Denn was die 4 Zähne betrifft, die jetzt praktisch verloren sind: genau diese Zähne müssen bei der Anfertigung bereits beherdet gewesen sein, sind mit Sicherheit schon so gewesen, dass jeder verantwortungsvolle Zahnarzt gesagt hätte, das man so eine Arbeit auf diesen Zähnen nicht machen kann und nicht darf.  Es wurde erkannt, da bin ich mir sicher, aber trotzdem eine Arbeit darauf gemacht, ganz absichtlich mit Vorsatz. Einfach weil alles, sei es noch so schlecht, 2 Jahre Minimum hält, wenn es sich um Zähne handelt. Und genau das ist der Vorwurf, und genau das ärgert mich und viele andere Behandler hier in Österreich. Und wir Österreicher als Patienten sind so blauäugig und gutgläubig  und merken das nicht. Merken nicht, dass wir beschissen werden, voll beschissen. Oft mit echtem Vorsatz. Dieses Konzept geht dort wirklich immer auf, glauben Sie mir. Passt auf euch auf! Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird. Fragt nach! Erkundigt euch bezüglich der verwendeten Materialien. Fragt nach Alternativen. Und: lasst euch nicht vom Preis alleine lenken in eurer Entscheidung.

Den Patienten habe ich übrigens in 2 Monaten zu einer Kontrolle bestellt. Einfach um zu sehen, ob die Ungarn ihm nun doch entgegengekommen sind. Falls nicht, werde ich mit dem Patienten eine Lösung finden. Wir lassen ihn nicht im Stich.

 

 

 


Ja, wir freuen uns trotzdem! Erneut unter den Besten in Österreich!

Montag, der 13. November. Sternzeit 06.12 h. Es ist ein typischer Montag, irgendwie kalt und nass (wie im November halt)  wo ich nach dem Kaffeemachen und dem Teemachen für meine beiden Kinder, es irgendwie, obwohl  weiterhin schlaftrunken, schaffe, ins Badezimmer zum Duschen zu gelangen. Gut, ein neuer Tag. Nach kurzem Überlegen, ob ich mir auch eine Rasur gönne, klopft es an der Eingangstüre. Der Unmut darüber steigt irgendwie automatisch in Einem hoch, das kann man schlecht beeinflussen so früh am Morgen. Gut, raus aus dem Badezimmer und zur Türe. Es ist noch finster draußen, aber ich erkenne die Person sofort, die mir meine heilige , aber benötigte Ruhe in der Früh raubt. Mein Nachbar, der anscheinend, trotz Pension, noch deutlich früher als ich aufsteht um seinen Tag zu beginnen, aber das ist eine andere Geschichte.

Er wedelt mit einer Zeitung herum und ist irgendwie ganz aufgeregt, so als ob er schon seit Stunden wach wäre. Er meint nur, dass ich wieder in einer Zeitung wäre und dass ich das unbedingt jetzt, und zwar meint er genau jetzt, lesen müsse. "Gut, okay, interessant, ja gerne, ja sicher-Danke-Wo? ", das sind meine Worte zu ihm. Nicht meine beste je geführte Konversation, aber eben heute meine erste dieser Art. Und für das nicht schlecht. Der Artikel, den er meint , den hat er bereits aufgeschlagen und mit seinem Zeigefinger markiert.

" Österreichs beste Ärzte" in Gesund und Fit, der Gesundheitsbeilage der Tageszeitung Österreich. Jeden Montag erschient diese an sich sehr gut gemachte Magazin, welches alle Themen der Gesundheit behandelt. Und dort wo sein Zeigefinger ist, da steht mein Name. Gereiht unter den besten Ärzten in Österreich. Rubrik Zahnärzte! Ok, ich gehöre also zu den besten Zahnärzten in Österreich . Irgendwie aber auch lustig, denke ich mir, nachdem ich einen Blick darauf geworfen habe, da mir das niemand gesagt hat oder mir vorher mitgeteilt hat. Und dann wäre es ja irgendwie schade, wenn man das selber gar nicht erfahren würde, wie es mir in den vergangenen Jahren ja schon oft gegangen ist. "News", "Format", "Trend", "Gewinn" , "NÖN", "Docfinder" ," Leadingimplantcenters"   und noch irgendwo in irgendeiner Zeitung, alles diese Zeitungen und Organisationen haben in den letzten Jahren gemeint , aber eben auch geschrieben, dass ich eben soooooo super wäre. Aber ich selber habe es nie von alleine entdeckt oder gelesen, eben weil mir, und wahrscheinlich auch den anderen Ärzten in Österreich, das niemals mitgeteilt wurde. Gut, aber dafür hat man ja seine Nachbarn oder eben auch Freunde, Bekannte und , nicht zu vergessen, Patienten, die mir das dann immer sagen, meistens persönlich mit fein ausgeschnittenen Artikeln in einer Klarsichtfolie.

Sternzeit 06.20h. Ja, der Jahl ist jetzt tatsächlich munter. "Danke vielmals, danke, dass Sie mir das gesagt haben", sage ich noch zum Nachbarn, immer noch den Artikel in meiner Hand haltend. Aber nicht mehr lange, denn die starke Hand des Anklopfers an meiner Türe entreißt mir mit sanfter Gewalt das Magazin, um sich umzudrehen, und noch leise " Bitte schön" zu sagen. Fort ist er. Die Zeitung zu sich nach Hause bringend. Irgendwie ist er glaube ich stolz auf mich mein Nachbar, obwohl er das nie sagen würde. Er sagt im allgemeinen eher wenig zu mir, redet eher kaum mit mir, aber ich glaube, beziehungsweise hoffe ich, dass er mich irgendwie trotzdem mag.

Rasur lassen wir heute aus, das mache ich morgen. Jetzt einmal Kaffee, das ist wichtig. Ja , man stellt sich die Frage, wie und warum man bei Zeitungen denn meint, dass ich und andere so gut wären. Wie stellen die das fest, woher diese Informationen? Solche Listen sind ja immer ein zweischneidiges Schwert. Viele dieser Namen, oft sehr bekannte Namen von Ärzten in allen Fachrichtungen, sind einfach bei den Besten, weil sie einfach wirklich gut, Nein, sogar sehr gut sind! Und dann gibt es immer Newcomer, das ist auch klar. Beim " Gewinn" war es irgendwie anders. Da hat man Ärzte gefragt, von welchen Kollegen ihrer eigenen Fachrichtung sie sich selber behandeln lassen würden. Und da war ich dabei, das war mir wirklich eine Ehre und da habe ich gefeiert, weil, wenn eigene Kollegen das sagen, ganz ohne Neid, dann zählt es für mich, zumal ich ja schon viele Ärzte und Zahnärzte behandelt habe.

Was halt immer das Problem ist bei all diesen Rankings für mich ist, ist Folgendes: Ich bin einer der wenigen und echt seltenen topausgebildeten Mund-,Kiefer-und Gesichtschirurgen in Niederösterreich. Ích bin Arzt, praktischer Arzt, Kiefer-Gesichtschirurg und nebenbei auch noch Zahnarzt, weil es notwendig ist  zusätzlich auch eine zahnärztliche Ahnung zu haben , um Kiefer-und Gesichtschirurg werden zu können. Klingt blöd, ist aber so! Es gibt in Niederösterreich über 750 Zahnärzte aber eben nur 10 Kieferchirurgen, und einer von denen bin ich. Und immer werde ich bei den Zahnärzten gelistet und zu den Zahnärzten gezählt. Glauben Sie mir Eines, Sie wollen wirklich nicht von mir eine Plombe oder eine Wurzelbehandlung haben, glauben Sie mir das. Ich kann das alles nicht! Weil ich das nie gelernt habe, nie lernen musste! Auf der Zahnklinik war ich immer der, der Kieferchirurg wird. Und damit hatte ich gewonnen, weil niemand mir etwas beibringen wollte bzw weil alle sagten, dass der Jahl sowieso nie den Zahnarztberuf ausüben wird. Ich war eben nur auf der Zahnklinik wegen dieser blöden Vorschrift, sonst wäre ich dort niemals aufgetaucht. Und dort hatte ich das schönste Leben, meine besten 3 Jahre überhaupt! Spaß, Freude, Freunde und Eierkuchen- jeden Tag unterwegs,... ( Mehr wird nicht verraten- wieder ein anderes Thema!)

Und jetzt wieder einer der besten "Zahnärzte", das tat einfach vor Jahren, bei der ersten Ehrung schon ein wenig weh tief im Inneren. Aber Patienten wissen um diese spezielle Geschichte der Kieferchirurgen einfach nicht Bescheid- für Patienten bin ich ein Zahnarzt. Das ist ein bissl so, wie wenn man zu einem keramischen Restaurator in der Kirchenrenovierungstechnik einfach Fliesenleger sagen würde. Oder einen akademischen Maler bitten würde den Hausflur grau oder gelb  auszumalen.

Kiefer-und Gesichtschirurgen sind absolute Spezialisten auf dem Gebiet der Chirurgie. Sie haben die längste Ausbildung aller Fachärzte in Österreich und brauchen 2 Studien. Das sind absolute Spezialisten auf dem Gebiet der Knochenchirurgie ( deshalb besonders gute Implantologen)  und der Gesichtschirurgie. Im Krankenhaus immer in Zusammenarbeit mit den HNO-Ärzten, den Unfallchirurgen, den plastischen Chirurgen und den Neurochirurgen. In der Ordination gibt es keine Notaufnahme mit Erstversorgung mehr, keine gemeinsamen OPs mit anderen Fächern, keine Gesichtstumoren mit Rekonstruktion, keine Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und keine zertrümmerten Schädel und Gesichter nach Motorradunfällen, Waldunfällen oder Schlägereien.

Was bleibt in der Ordination: Weisheitszähne, chirurgische Zahnentfernungen und eben : Zahnimplantate, das aber rasch, gekonnt, kompetent, erfolgreich und erfahren!

Sternzeit 06.30, meine Kinder kommen. Das sind meine Söhne, meine Gene! Warum? Weil auch sie beide das Schlaftrunken-Gen am Morgen haben. Eigentlich alles gleich bei uns, bis auf das Rasieren!

Genug, der Tag wartet. Heute volles OP-Programm. Halt "nur" Zahnimplantate, aber das stimmt so nicht. Zahnimplantate sind für betroffene Menschen wichtig, sehr wichtig sogar. Ich liebe meine Arbeit und ich weiß, dass ich heute wieder einem komplett zahnlosen Menschen im Oberkiefer zu einer festsitzenden Zahnbrücke mit Lebensqualität und neuer Lebensfreude verhelfen kann. Und das zählt, nur das. Und nicht ob ich zu den besten "Zahnärzten" gehöre. Und der Kaffee schmeckt, den ich nun endlich zu mir nehmen darf.

 

 


"Zahnarztlügen" - Die Einleitung des Buches von Dorothea Brandt und Lars Hendrickson

Wer es als Arzt aufgibt zu heilen und zu helfen, verletzt ganz bestimmt den Lebenswillen erkrankter Menschen und missbraucht ihr Vertrauen. Bei Zähnen geht es zwar nicht um Leben und Tod, aber um Gesundheit und Geld. Patienten zahlen, Zahnärzte kassieren. Seit über einhundert Jahren ist die Zahnmedizin ein flickendes und reparierendes Gewerbe, das seine heillosen Therapien bis aufs Blut verteidigt. Der Beruf des mar- tialischen Zahnbrechers im Mittelalter wanderte dabei heimlich und leise als Lochbohrer, Flickschuster und Zahnklempner in die moderne Gesell- schaft ein. Heute tarnt sich die heillose Flickerei als »Zahnheilkunde«. Mit der Reparatur an der Reparatur verdienen Zahnärzte Milliarden. Es geht dabei nicht um Pfusch. Und es geht auch nicht um schwarze und weiße Schafe. Bei dieser Frage geht es um die Fundamente, auf denen die bohrende Zunft steht: Warum hält uns die Zahnmedizin krank?

Wir alle sind nämlich in einem heillosen System und einem Interessensumpf phänomenalen Ausmaßes gefangen. Am »Kranksein« der Menschen verdienen ganze Wirtschaftszweige Milliarden, die ihre Interessen durch eine »Gesundung« der Bürger bedroht sehen. Allein im zahnärztlichen Gesundheitswesen profitieren knapp eine halbe Million Menschen wie Zahnärzte, Zahntechniker, Implantologen, Endotologen, Kieferchirurgen und zahnärztliches Personal von ihren karieskranken Mitmenschen. An dem Tag, an dem sie die Krankheiten Karies und Parodontitis heilen, sägen sie eigenhändig den Ast ab, auf dem sie sitzen. Hersteller von Zahnersatz, Zahncremes, Zahnseide, Mundwasser, Amalgam, Kunststoff, Zahngold und Prothesen haben kein Interesse an der »Gesundung« der Bürger. Selbst die Zuckerindustrie stellt sich dem Gesundwerden in den Weg. Allen voran sind es die Zahnärzte selbst, die uns durch ihre flickenden und gefährlichen Therapien krank halten und krank machen: Die moderne Zahnmedizin schadet den Zähnen.

Damit aber nicht genug, Millionen Menschen verbringen ihre wertvolle Zeit in einem unangenehmen Zahnarztstuhl unter einem hell gleißenden Halogenscheinwerfer und lassen schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen. Die bohrende Zunft hat ihren Willen zum Heilen währenddessen längst zusammen mit den Millionen von gezogenen Zähnen in die Tonne geworfen, ganz nach der Devise: »Wir flicken bis zur Entzahnung«. Darf uns die Zahnärzteschaft seit über einhundert Jahren zu ihrem eigenen Vorteil krank halten? Je schlechter die Zahnmedizin, desto mehr Geld verdient der Behandler. Und je weniger Patienten über Zähne wissen, desto öfter werden sie behandelt.

Trotz besserer Zahnpflege lautet die Diagnose 85 Millionen Mal im Jahr: Karies. Zahnärzte glauben, ihrem Patienten sehr viel genützt zu haben, wenn sie seiner Krankheit mit Karies einen Namen geben, um sich dann schnell, schwer mit Bohrer und Sauger zu bewaffnen. Zwar reicht es in erster Linie wohl nicht aus, ausschließlich der Natur zu vertrauen und auf eine wundersame Heilung der Karies zu hoffen. Doch es wird durchaus erstaunen welche »Wundermittel« der Körper für unsere Zähne bereithält. Schaffen wir für unseren Körper günstige Umstände, dann ist Karies heilbar. Dazu brauchen wir weder das schwere Gerät der Zahnärzte noch ihn selbst.

Wenige ahnen nämlich, dass es mit der Behandlung schlimmer wird. Die Füllungstherapie ist nur eine Lochstopferei und eine endlose Reparatur, die Menschen ihre Gesundheit kostet. Während wir glauben, der Zahnarzt wird es schon »richten«, sehen wir nicht, dass der Zahnarzt vom Heiler und Helfer zum Verkäufer geworden ist. Die Zahnärzteschaft präsentiert sogar stolz ihren eigenen »Wirtschaftsfaktor Zähne«. In eigenen Verkaufsseminaren lernen Vertreter der bohrenden Zunft und ihr Praxispersonal, wie sie ihre ahnungslosen Patienten einseifen.

Wir übersehen, dass Zahnärzte ihre Patienten nur zu gerne mit teuren Leistungen bescheidenster Qualität überversorgen und ihre Patienten dabei kaum aufklären. Wer nicht privat zuzahlen kann, wird am besten sofort aussortiert und neue Behandlungsmethoden werden schlichtweg unter den Teppich gekehrt. Auch mit »gut gemeinten« Ratschlägen zur richtigen Mundhygiene werfen Dentisten nur Nebelkerzen in die Öffentlichkeit, wichtige Erkenntnisse in der Kariesprophylaxe werden unterschlagen. Dass es durchaus einfache Mittel und Wege gibt, den Zahnarzt arbeits- los zu machen, ist womöglich nur ein kleines, aber offensichtlich gut gehütetes Geheiminis. Warum diese nützlichen Informationen, Fortschritte und Erkenntnisse nur zum Teil oder sogar überhaupt nicht an den Patienten weitergegeben werden, versteht sich von selbst. Die schlechte Aufklärung, die Überversorgung und die schlechte Behandlungsmentalität haben wir lange übersehen, da die Ehrfurcht vor dem Dentisten groß und die Materie kompliziert ist. Ungeachtet dessen sind das Verkaufsgehabe und die Profitgier der bohrenden Zunft größer als neue wissenschaftliche Erkenntnisse und ehrliche Beratung. Dass der Weg zum Zahnarzt in eine Sackgasse führt, sehen viele Patienten erst dann, wenn ihre Zähne bereits kaputt behandelt wurden. Und dabei flackern hier keine niederen Vorurteile vom barbarischen, geldgierigen Zahnarzt auf, sondern es spiegelt die Meinungen und Einsichten von Zahnärzten und Wissenschaftlern wieder, die ihre Kollegen skeptisch betrachten.

Ein Rollenwechsel des Zahnarztes vom Flickschuster zum Heiler und Helfer ist nicht zu erwarten, denn damit verliert die ganze Zahnärzteschaft ihre eigene Existenzgrundlage. Und so schwer es als Journalist auch fällt, nicht an die Möglichkeit zur Entwicklung oder Veränderung zu glauben: Das System ist festgefahren und das Kind ist in den Brunnen gefallen. Die »Zahnheilkunde« ist gescheitert. Dass ein Medizin-Journalist zu wenig Fachkenntnis dafür haben könnte, das zu beurteilen, sollte kein Einwand gegen »Zahnarztlügen« sein. Denn zum einen stammen die Ergebnisse und Einsichten in diesem Buch teilweise von kritischen Ärzten wie Dr. Lars Hendrickson und auch von Wissenschaftlern selbst. Und zum anderen müsste man gar nicht fachkundig sein, um die Irrtümer und Fehler im System zu erkennen: Trotz Fluorid, Zahnbürste und Zahnmedizin leiden 95 Prozent der Deutschen an Karies und 80 Prozent an Zahnfleischentzündungen.

Die Abzocke und der grausame Irrweg der »Götter in Weiß« und die damit verbundene Bevormundung der Patienten machen es nötig, sich selbst Wissen anzueignen und aus der Unmündigkeit herauszutreten. Durch diesen Emanzipationsprozess erreicht man entweder das Ziel gesund zu bleiben oder erkennt, dass Wissen die beste Medizin gegen Karies und Parodontitis ist.

https://www.youtube.com/watch?v=lF8ti8stwsI

Zahnarztlügen-Wie Sie Ihr Zahnarzt krank behandelt von Dorothea Brandt und Lars Hendrickson, 2010

ISBN: 978-3-8391-5648-3, bestellbar über Amazon

 


Die Tafel-ein Erfahrungsbericht. Erleben der Armut in Österreich vor Ort und eigene Gedanken

Kurzes Video zur Tafel:

https://www.youtube.com/watch?v=l2akxTWsBu8

„Die Tafel“- Langenlois hilft! Und das seit Jahren.

Am Samstag den 7.Oktober war ich erstmals der „Tafel“ in Langenlois behilflich.

Die Team Österreich Tafel, die Lebensmittelhilfe von Ö3 und dem Roten Kreuz, bringt Überschuss und Mangel zusammen und ist so eine verlässliche Anlaufstelle als Hilfe und Angebot für Menschen in Not.

Unter dem Motto „Sammeln statt vergammeln, verwenden statt verschwenden“ haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Team Österreich seit März 2010 Woche für Woche einen fixen Einsatz: Jeden Samstag sammeln sie in Supermärkten einwandfreie, aber nicht mehr verkäufliche Lebensmittel ein. Diese Überschuss-Lebensmittel werden dann unmittelbar an Menschen in Not ausgegeben, die auf diesem Weg verlässlich gute Lebensmittel bekommen.

  • 109 Ausgabestellen in ganz Österreich
  • 3.700 Gäste pro Woche - inkl. Familienmitgliedern Hilfe für 13.000 Menschen!
  • 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz
  • mehr als 14 Millionen Kilogramm noch gute Lebensmittel gerettet

 

 

Und jetzt war endlich auch ich dabei, weil es mir seit längerem ein Anliegen war persönliche Hilfe anbieten zu können, anstatt ewig dieses Geldspenden, gerade vor Weihnachten, vor allem um sein Gewissen zu beruhigen.

Um 16.45 h trafen wir uns bei der Rotkreuz-stelle Langenlois, wo ich von den dort bereits anwesenden ehrenamtlichen Helfern herzlich begrüßt und aufgenommen wurde. Eine kurze Einweisung erfolgte und eine Zuteilung zu einem bereits langjährigen Helfer, der mich unter seine Fittiche nahm. Hinein gings ins Auto, einen Lieferwagen ganz in Gelb mit dem Logo der Tafel auf der Seite. Wir fuhren zu unserer ersten Station der Abholung: zum Billa am Holzplatz

Wir parkten uns ein, läuteten am Hintereingang und es öffnete uns eine sehr nette Dame, die bereits alles vorbereitet hatte. Wir trugen 8 Kisten mit Lebensmittel ins Auto, bedankten uns und fuhren zum Hofer. Auch dort ein großes nettes Hallo und hier war ebenfalls alles vorbereitet. Diesmal achtete ich mehr auf die Kisten bzw auf den Inhalt. Alles war nach Sortiment bereits gegliedert. Hier Brot und Gebäck, da Obst und Gemüse und dort alles was mit Milch zu tun hat. Das hatte also bereits ein netter Mensch für uns gemacht und das hat mir imponiert. Wir mussten nun die Kisten wirklich gut schlichten, um weiteren Platz verfügbar zu machen, da die Dame sagte, dass in ca 10 Minuten noch etwas zu holen wäre. Die Alarmanlage vom Hofer habe ich auch kennengelernt, da die einfach nach 5 Minuten Aufenthalt im Lagerraum anfing gewaltig zu alarmieren. Ausschalten konnten wir sie auch ganz alleine, also wieder was gelernt. Gut-nun war es 18.00h. Der Hofer sperrte seine Pforten und wir durften von hinten ins Geschäft und holten noch das ganze Brot und Gebäck, welches bis 18.00h nicht verkauft worden war. Die Menge war im Regal eigentlich überschaubar, aber als alles in Kisten war, da merkte ich erst, wieviel Brot und Semmeln wir noch zu schleppen hatten. Okay, Danke sagen, schönes Wochenende wünschen den Damen und ab ins Auto. Noch einmal Alarmanlage, diesmal nur kurz, aber trotzdem laut und ab zum Penny. Hintereingang, läuten, warten.

Den Ablauf kannte ich schon. Nach 2 Minuten dann öffnete sich die Tür und eine Dame brachte uns auf einem Schiebewagerl ca noch 12 Kisten mit Lebensmitteln. Wohl geschlichtet, perfekt vorbereitet. Sehr viel an Süßspeisen wie Topfengolatschen und Schnecken. Aber eben auch wieder gutes Gemüse und Obst. Jetzt wurde es eng im Auto. Auf meinem Schoß eine Kiste mit Semmeln und Kartoffeln, und heim, also zur Sammelstelle in vollem Tempo, was halt der 2. Gang hergab (Nicht fragen warum nur im 2.Gang!). Angekommen beim Roten Kreuz hatte sich dort die Zahl der HelferInnen bereits deutlich vermehrt. Es wurde gemeinsam angepackt und alles in die neue Halle getragen. Dann erst Hände geschüttelt, Hallo gesagt und sich vorgestellt. Ich war ja neu hier. Einschlichten in die vorgesehenen Behälter auf den Tischen, die bereits nach Kategorie beschriftet waren. Es gab: Brot, Weißbrot, Gebäck, Süßigkeiten, Salat, Gemüse, Obst, Süßspeisen, Joghurt, Milchprodukte, Aufstriche, Fleisch, Fisch, Diverses und Obstsäfte.

Als alles eingeschlichtet war, staunten wir nicht schlecht, wieviel an Lebensmitteln wir eigentlich einsammeln konnten. Ein 2. Auto war noch zusätzlich beim Lidl gewesen und beim Merkur in Krems, wo es leider keine Tafel gibt, aber dafür einen SOMA.

Ich lernte noch 2 nette und hilfsbereite Männer kennen, die hier ebenfalls arbeiteten. Im Gespräch, in fast perfektem Deutsch, erfuhr ich, dass sie Asylwerber seien. Und das seit über 2,5 Jahren! Das muss man sich einmal vorstellen, dass Asylsuchende nicht einmal nach 2,5 Jahren wissen, ob sie Asyl bekommen und ob sie hier bleiben dürfen oder ob sie, täglich möglich, heimgeschickt werden. Das ist inakzeptabel seitens unserer Behörden und sicher nicht zielführend was Integration betrifft. Aber das wäre normal, versicherte man mir. Normal für Österreich, eigentlich sehr traurig. Und zusätzlich extrem unprofessionell seitens unserer Behörden, in anderen Ländern geht das alles besser koordiniert alles deutlich rascher.

Egal. Das ist ja nicht das Thema heute, überhaupt nicht. Es geht um Menschen, um solche Menschen, die einfach zuwenig Geld haben um so wie wir normal in einem Geschäft einkaufen gehen können. Vielleicht nicht immer im Laufe eines Monats, aber eben halt dann , wenn es finanziell eng wird. Essen können ist ein Grundrecht in einem Sozialstaat, sollte man meinen. Mittlerweile war der Warteraum vor dem " Geschäftslokal" prall gefüllt mit Menschen, die darauf warteten, dass es 19.00h wurde. Um 19.00h startet immer die Ausgabe der Lebensmittel, und darauf warteten die Menschen geduldig und ruhig. Kein Zeichen von Unruhe oder von Ungeduld. Es kamen noch 4 Personen in die Zentrale, die sich, da erstmals hier, einmal registrieren lassen mussten, um eben jenen Ausweis zu erhalten, der dazu berechtigt hier kostenlos Lebensmittel zu erhalten. Gewisse Kriterien der Bedürftigkeit müssen erfüllt sein, damit man anspruchsberechtigt ist.

Sicherlich beim ersten Mal, also bei der Registrierung, psychologisch nicht angenehm. Ich dachte mir in dem Moment, dass ich mich sicher geniert hätte. Denn das war ja ein Eingeständnis der eigenen finanziellen Unzulänglichkeit, und sowas ist hart. Warum auch immer man eben zuwenig Geld zur Verfügung hat, viele Wege führen ja in die Armut. Aber der Grund ist hier egal, hier wird nicht gefragt, nicht Mitleid gezeigt- Nein, dazu ist keine Zeit und das soll hier auch nicht passieren. Man akzeptiert hier ganz schnell, dass man nicht die Welt an sich verbessern kann, man kann nur da sein, da sein für andere Menschen. Und das reicht. Die Ausweise werden von allen eingesammelt und in einen Kübel gegeben, da man im Laufe der Zeit daraufgekommen ist, dass das Los über die Zeit die fairste Methode der Verteilung ist. Die Reihenfolge wird also durch das Los bestimmt, in der die Menschen das " Geschäft" betreten dürfen.

Hand in Hand

 

Handschuhe werden verteilt an die Helfer, damit man die Ware nicht mit blossen Händen angreifen muss. Okay. Es geht los. Die Menschen werden am Eingang von jeweils 1 Helfer in Empfang genommen und der Ausweis kontrolliert. Also eigentlich nicht kontrolliert, sondern gelesen. Und zwar deshalb, weil am Ausweis obensteht, wieviele Personen, aufgeschlüsselt in Erwachsene und Kinder, im Haushalt leben.Aufgrund dieser Information wird der Einkauf geplant. 5 Minuten schaute ich meinen KollegInnen zu, wie sie die Sache anlegten und wie sie sich verhielten, einfach um zu sehen, was ich zu machen hatte, wie ich das angehen wollte.Im Grunde war das nicht so schwer, zumal in der Besprechung vorab gesagt wurde, dass man einfach als Mensch mit einem anderen Menschen gemeinsam einkaufen sollte. Sprich: ich war nun ein Verkäufer, der einem Kunden seine Ware präsentierte und gemeinsam mit ihm oder ihr durch das Geschäft schlenderte. Nur halt ohne Kassa am Ende, einfach ohne Bezahlen. Das Angreifen der Ware war nur uns gestattet, auch deshalb die Handschuhe. Der Kunde sagte einfach, was er brauchte oder wollte und dann entschieden wir gemeinsam welches Produkt in welcher Menge in das Sackerl wanderte. Am Anfang um 19.00 h war die Auswahl der Produkte wirklich gut und es waren so gut wie nur Produkte dabei, die ich auch alle genommen oder noch gegessen hätte. Das war am Anfang beim Einräumen ja auch ein wichtiger Punkt. Wenn wir Produkte sahen, die wir eigentlich selber nicht mehr essen hätten wollen, dann wurden diese entsorgt. Ein guter Weg, denn manches, besonders beim Obst, war tatsächlich nicht mehr optimal. Das bedeutet, dass alle Lebensmittel einer primären Qualitätskontrolle unterzogen wurden, und somit nur gute Lebensmittel in den "Verkauf" kamen.

Verkaufsraum

 

Ich präsentierte an diesem Tag meine Produkte, pries manches sogar an oder lobte den Geschmack oder den Gesundheitsnutzen. Aus irgendeinem Grund hatten wir zum Beispiel 20-25 eingepackte und perfekte große Portionen Broccoli. Und das war schwierig in der Tat diesen Broccoli , obwohl tadelloser Zustand, an die Frau oder Mann zu bringen. Broccoli ist nicht jedermanns Sache, das ist klar. Joghurt und Süsswaren waren die Renner, gefolgt von Obst und Gemüse. Milch sowieso, aber da hatten wir am Ende zuwenig, die war bald aus.

Wir waren also keine strengen Verkäufer sondern Einkaufspartner für die Menschen und wir gaben ihnen in keiner Sekunde das Gefühl, dass sie Bittsteller waren. Sie sollten das Gefühl haben wirklich einkaufen zu gehen, nur ohne Geld. Meine erste Kundin war ein 12-jähriges Mädchen aus dem Ausland, da mittelmässig Deutsch sprechend, das für ihre Familie einkaufen ging. Ich hatte ganz vergessen zu fragen, was ich ursprünglich vorhatte, woher sie kam. Ich war erstaunt, dass sie alleine für ihre Familie einkaufen ging und musste an meinen 12-jährigen Sohn denken, der wahrscheinlich niemals diese Aufgabe so perfekt hätte erfüllen können. Mein Sohn wäre mit 6 Käsestangerl und 5 Joghurts für sich alleine glücklich nach Hause gegangen, er hätte nur auf den Familieneinkauf vergessen bzw wäre überfordert gewesen. Aber klar, nach 3 Monaten Armut und der Notwendigkeit, hätte er das auch irgendwann zusammengebracht. Aber in unserer Wohlstandsgesellschaft derzeit nicht denkbar. Ich ging also mit meiner jungen Kundin durch das Geschäft und sie bestellte wirklich vernünftig und sehr zurückhaltend. Ich gab ihr also ungefragt 4 Käsestangerl mehr als verlangt, und sagte, dass das für ihre kleine Schwester sei. Ebenso bei den Süßigkeiten wie Schokolade, von denen es definitiv zu wenig gab. Hat halt ein langes Haltbarkeitsdatum, und deswegen wird Schokolade und Co kaum von den Geschäften aussortiert. Das Mädchen bestellte verantwortungsvoll Obst und Gemüse, und ich war ob ihrer Reife sehr erstaunt. Ich muss gestehen, dass ich für sie und ihre Schwester noch ein paar Topfengolatschen und 2 Actimel und 2 Joghurts extra noch einpackte, wobei sie lächelte aber leise blieb und schwieg. Am Ende gab ich ihr noch 2 kleine Flaschen frisch gepressten Orangensaft, wegen der Vitamine. Ich habe ihr auch die Einkaufstasche getragen, und selber alle Produkte liebevoll hinein gelegt. Ich wollte, dass sie sich gut fühlte und nicht als Bittsteller. Das hat auch funktioniert, das merkte ich. Am Ende gab sie mir die Hand, bedankte sich, verabschiedete sich,  lächelte und verschwand. Meinen ersten Einsatz gut über die Bühne gebracht und ich war erleichtert, zumal das erste Mal immer am schwierigsten ist. Und die Premiere war schon gut, also konnte ich nur mehr noch besser werden. Es war ja schon ungewöhnlich, aber es war gut. Insgesamt waren an diesem Abend 52 Personen bei uns, es wurde gesagt, dass normal immer so um die 70 kämen. Ich hatte noch 5 Kunden, wobei es am Ende schon hart war, es zu einem Einkaufserlebnis machen zu können, da kaum noch Produkte da waren. Broccoli schon, aber der Rest war sehr ausgedünnt. Deshalb das Los, weil über die Zeit der Monate nach normaler Statistik sich Glück und Pech ausgleichen würden. Nur an diesem Tag wäre es für die letzten 20 Personen hart geworden, da wirklich nicht genug Lebensmittel für 70 Personen da waren, die ja normalerweise kommen an diesen Samstagen.

Verkaufsraum 2

 

52 Personen waren hier, die ca für 140-150 Personen einkaufen gingen. Ich habe es nicht gezählt, aber vom Gefühl her, waren 15-20 Österreicher bei uns, der Rest waren ehemalige Flüchtlinge. Asylwerber und auch Asylanten. Von den Österreichern waren junge Mütter und Pensionisten vertreten.

Der Raum vor dem Geschäft leerte sich rasch nachdem die letzte Person einkaufen war. Alle Helfer packten an und machten extrem rasch alles sauber. Manches wurde entsorgt, vieles für Bauern aus der Umgebung gestapelt zum Abholen. Am Ende Staubsaugen, alles feucht rauswischen und die Kartonagen entsorgen. 20.15 h waren wir fertig und ich war auch überrascht, dass am Ende alles so schnell gegangen ist. Wir Helfer waren glücklich, glücklich und zufrieden. Es war ein guter Tag, einfach weil ich wusste, dass ich aktiv bei einer Sache mit meiner bescheidenen manpower geholfen habe. Einfach durch meine Anwesenheit und es war nicht schwer das zu machen. Ich bin jetzt im Team 5 und ich komme alle 5 Wochen dran. Das nächste Mal am 11.11. und ich freue mich darauf. Ich werde das nächste Mal wieder dabei sein, weil da kann es ja echt keine Ausrede geben. Das schafft jeder, sich alle 5 Wochen ein paar Stunden Zeit zu nehmen, das ist keine außergewöhnliche Leistung. Aber es erweitert meinen Horizont und zeigt mir wieder Demut, weil ich all diese Dinge und fürchterlichen Zustände so weit weg wähnte. Ich wusste von Armut vieler Menschen in solchem Ausmaß, aber die war immer irgendwo, immer dort, wo ich gerade nicht war. Dieses Ausmaß an Armut habe ich noch nie persönlich gesehen oder erlebt. Einzelfälle ja, klar. Aber keine 52 Menschen, die in Österreich leben, das ist Neuland aber jetzt traurige Gewissheit. Ich will dazu beitragen, mit meinen beschränkten Möglichkeiten, da ich kein Politiker bin, dass die kleine Welt im eigenen Umfeld ein wenig besser wird, dass es den Menschen in meiner Umgebung einfach besser geht und dass allen Menschen ermöglicht werden kann, wenigstens satt zu Bett gehen zu können. Weitere aktive Hilfe ist übrigens jederzeit herzlich willkommen! Wir Helfer, und da zähle ich mich jetzt dazu, zumal das von den neuen KollegInnen nun auch in Zukunft erwartet wird, machen das nicht um Lob zu bekommen oder um als gute Menschen zu gelten- Nein, das ist es nicht. Man will etwas Gutes tun, einfach um Gutes zu tun. Dieser idealistische Ansatz würde, wenn wir alle das machen würden in unserem täglichen Leben und Miteinander, dazu führen, dass die ganze Welt Stück für Stück ein wenig besser wird und dass mehr zwischenmenschlicher Frieden sein würde.

Aber klar fragt man sich, warum es integrierte Asylwerber gibt, die seit fast 3 Jahren auf einen Bescheid warten müssen. Man fragt sich, warum Politiker sich sowas nicht vor Ort anschauen, warum hier kein Interesse besteht, um diese Situation Bescheid zu wissen. Das wird ja in all den politischen Diskussionen derzeit nicht erwähnt. Es geht immer nur um Zuwanderung, um Beschränkung der Zuwanderung und um Schließung diverser Routen. Aber wie Österreich mit den Personen umgehen soll, die ja schon da sind, das wird nie besprochen, erläutert oder diskutiert. Und hier hilft kein Jammern, denn hier müssen wir einfach eine gute und akzeptable Lösung finden, das ist unsere Pflicht und Verantwortung. Und wenn schon manche Leute sagen, dass ihnen dieses Thema schon auf die Nerven geht, das kann ich auch verstehen mittlerweile. Aber es gibt eben auch viele Österreicher, die hier geboren sind, und die in Armut oder an der Armutsgrenze leben. Besonders leiden hier natürlich die Kinder, gerade weil hier die Spirale zwischen Armut und dadurch bedingten fehlenden Bildungs- und Ausbildungschancen  das Ihre tut, um weitere soziale Probleme zu schaffen. Und unsere Pensionisten mit kleiner Pension und großen Fixausgaben pro Monat, die gezwungen sind, sich am Samstag um 19.00 abends hier anzustellen um ihr Essen für einige Tage nach Hause zu tragen, diese Pensionisten sollten uns allen zu denken geben, dass in unserem Staat eben doch nicht alles so wunderbar und sozial ist.

Ich werde hier ab jetzt ganz konkret meinen bescheidenen Beitrag leisten, weil ich einfach das Gefühl habe, dass persönlicher Einsatz und darüber reden und es nach außen tragen, in vielen Fällen mehr bringen kann, als einfach nur Geld zu spenden, was ich über viele Jahre immer gemacht habe. Klar habe ich im Laufe meines Lebens als Pfleger unter dem Studium, dann als Arzt im Spital, Notarzt, als Kieferchirurg in Indien und niedergelassener Arzt genug Gutes und Soziales getan für meine Mitmenschen. Ich habe selber viele Opfer gebracht, persönliche Opfer, um überhaupt helfen zu können. Aber irgendwie hat das ja immer dazugehört zu meinem Leben. Es war immer Teil meines Lebens, es war normal. Nach der Bezahlung meiner Spenden, die ich sorgfältig ausgewählt habe, habe ich mich immer wohl gefühlt, habe empfunden deshalb ein guter Mensch zu sein, was natürlich nicht richtig war, ich wollte es aber glauben. Dann habe ich mich immer zufrieden zurückgelehnt, positiv von mir denkend, weil ich natürlich auch immer sehr großzügig in meinen Spenden war. Das war aber auch nicht schwierig, weil ich ja immer gut und genug verdient habe- deshalb war es eher Gewissensberuhigung als ein echtes Opfer meinerseits. Aber an diesem Samstag Abend hatte ich wirklich erstmals seit langem wieder ein sehr gutes zufriedenes Gefühl, einfach so, ohne es genauer beschreiben zu können. " Holen Sie sich was Ihnen zusteht!", dieser Slogan hat nun für mich jetzt eine ganz neue sarkastische Bedeutung, denn es ist in Österreich eben doch nicht so, dass jedem etwas zustehen würde und selbst beim Holen haben wir schon gröbere Verteilungsprobleme bzw Probleme beim Aufbringen der Möglichkeit einer eventuellen späteren Verteilung. Deswegen trage ich das nach außen und selbst wenn nur ein Mensch sich das zu Herzen nehmen wird oder lesen wird, dann hat dieser Blog schon was gebracht. Ich werde weiter berichten, weiter versuchen, wie ich es im Leben immer mache, auch gewisse Dinge und Abläufe dort noch minimal zu verbessern oder zu optimieren. Und das wird spannend werden.

Veränderung in Österreich ist dringend notwendig, weil wirkliche Armut in unserem Sozialstaat, auf den wir so stolz sind, einfach nicht notwendig ist. Aber es ist nicht die Frage, ob die Farbe Schwarz, Rot, Blau oder Grün das macht, es ist die Farbe der Menschlichkeit, die das machen sollte, ganz unabhängig von allen politischen Lagern.

Das ist das Gebot der Zeit!


Die letzten 14 Tage!

Was habe ich eigentlich die letzten 2 Wochen gemacht?

Erstmals seit 13 Jahren (!!!- das muss man sich einmal vorstellen!) konnte ich nur mit meiner bezaubernden Frau, und erstmals ganz ohne Kinder, einige Tage alleine ( zu zweit) Urlaub machen. Die Reise ging nach Grado, eine bezaubernde Stadt mit herrlichem Strand, tollem Wetter und einer Altstadt, die ihresgleichen suchen muss. Ich liebe diese Stadt, die sich komplett von anderen Regionen der oberen Adria unterscheidet.
Wir wohnten im Hotel " Hannover", mitten in der Altstadt im alten Hafen. Sehr romantisches Hotel mit gutem Frühstück und netten Zimmern. Das Hotel kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Die kulinarischen Genüsse waren zum niederknien und viele tolle Lokale und Locations konnten von uns beiden entdeckt werden. Empfehlenswert ist ein Ausflug mit dem Rad nach Aquileia, wo man die Reste der ehemals prächtigen römischen Stadt entdecken kann. Radfahren in Grado macht überhaupt Spaß, da alles mit Radwegen durchzogen ist und viele Teile der Stadt autofreie Zonen sind. Wir waren eine Woche dort und die ersten Tage waren für uns beide ernsthaft sehr ungewöhnlich, da überhaupt keine Kinder um uns waren. Ungewöhnlich, neu aber hervorragend- Erholung pur.
Fazit: es war ein Traum!
Empfehlen möchte ich hier, falls jemand einmal dorthin fahren will:
Das Restaurant "Antica Trattoria alla Fortuna", mitten in der Altstadt. Ok, es ist nicht gerade billig, aber das sehr gute Essen und die nette Bedienung entschädigt für den gehobenen Preis.
Ebenso zu empfehlen: " Spaghetti House", ebenfalls in der Altstadt-mitten in der Fußgängerzone. Der Name ist blöd, zumal es sich um ein originales italienisches Lokal mit originaler lokaler Küche handelt. Preislich deutlich günstiger und auch der offene Tafelwein( günstig) schmeckt hervorragend.
Nach der Rückkehr blieben wir 2 Tage zuhause und dann ging es mit den beiden Burschen in die Therme Erding, ein Ziel, das wir schon lange geplant hatten aber noch nie geschafft haben. Es handelt sich um die größte Therme der Welt, und ja, sie ist wirklich groß! Nicht Jedermanns Sache, aber fad wird es dort nie! Es ist wie Urlaub in einem Cluburlaub in Tunesien oder in der Türkei. Viel verschiedene Themenwelten, 28 Rutschen, Wellenbad, Saunawelt, ... Das Wetter war hervorragend und die Kinder waren wirklich nie da, sie hatten immer zu tun. Wir hatten ein Zimmer im "Hotel Victory", direkt in der Therme. Sehr modern und etwas anders!
Mein Tipp: man kann im Umkreis auch in der Nähe günstiger wohnen und hat auch seinen Spaß. Am Abend hatten wir im thermeneigenen Restaurant " Empire" unser Abendessen und da war ich wirklich überrascht und hingerissen. Hervorragendes Essen mit perfekter Bedienung in einem stilvollen Ambiente. Der Oberkellner machte seine Sache professionell und sympathisch- Wir fühlten uns sehr wohl und wurden wirklich verwöhnt.
Fazit Erding: Tolle Therme, die Spaß macht.

Minuspunkt: die extrem überzogenen Preise für Getränke und Eis. Ein Cornetto für die Kinder kostet 4,90 Euro, und das ist Zuviel!
Aber ich habe die letzten beiden Wochen extrem genossen und freue mich jetzt schon auf nächsten Sommer!


Das Leiden mit den Zahnprothesen hat jetzt ein Ende! Holen Sie sich, was Ihnen zusteht!

Feste Zähne an nur einem Tag mit 4 ganz speziellen Implantaten

Eine Totalprothese ersetzt die Kaufunktion und das gesamte Gewebe im Mund nur unzulänglich und hat mit der Natur und dem Menschen an sich gar nichts zu tun. Durch den Zahnverlust verlieren die Menschen ja nicht nur die Zähne, sondern auch sehr viel an Kieferknochen und Zahnfleisch- Fehlendes Körpergewebe, das das Aussehen unseres Gesichtes massiv und negativ verändert. Die echten Wünsche und Bedürfnisse des betroffenen Menschen werden mit einer Prothese ignoriert, zumal der Halt der Prothese in vielen Fällen völlig unzureichend ist. Mit einer Prothese sinkt die Kaukraft auf nur mehr 10% ! Ganz abgesehen vom Fremdkörpergefühl und vom fehlenden Geschmacksempfinden. Moderne Spezialbehandlungen mit ganz speziellen Zahnimplantaten können zahnloswerdenden oder auch bereits zahnlosen Menschen insofern helfen, dass sie gar nicht erst zu zahnlosen Prothesenträgern werden oder ihnen wieder festen Zahnersatz ermöglichen. Das stellt heute die natürlichste Art der Wiederherstellung dar, gleichsam ein Kopie der Natur. Ihr Zahnarzt kann heutzutage in vielen Fällen, auf Wunsch sogar computernavigiert, vieles an nur einem einzigen Tag machen. Die Entfernung der restlichen schlechten Zähne, das schmerzlose Einbringen der Implantate und den sofortigen festverschraubten fixen Zahnersatz. In vielen Fällen dann ganz ohne Schwellung, Schnitt und ohne Nähte. Sicher, schonend und schnell . Es ist keine billige Behandlung, aber einfach ihr Geld wert. Das ist eben moderne, wirklich patientenorientierte und nachhaltige Medizin, die Patienten wirklich sofort glücklich machen kann.

Mehr Information zu dieser Behandlung in meinem Buch „Österreich auf den Zahn gefühlt“

Blick ins Buch unter www.allon4.at

Mein Tipp: Lassen Sie sich einfach unverbindlich vom persönlichen Zahnarzt Ihres Vertrauens genau zu diesem Thema beraten, ob Zahnimplantate Ihnen nachhaltig helfen können Ihre Lebensqualität wieder zu erlangen! Er/Sie kann Ihnen mit Sicherheit helfen, da 750 Zahnärzte in NÖ wirklich sehr um Sie bemüht sind!

Allfällige Zahnärztesuche unter noe.zahnaerztekammer.at

Ihr DDr.Gerald Jahl , Facharzt für Mund-,Kiefer- und Gesichtschirurgie aus Eggenburg

https://www.youtube.com/channel/UCpNB5T2IpEPnpYGjAR6Yohw


on1- ein neues Konzept

Ab sofort, als eines der ersten Zentren in Österreich, nun auch in Eggenburg. Garant für noch mehr Erfolg für unsere zahlreichen Patienten.

https://www.youtube.com/watch?v=y26LGIco6ZY