4 Fragen, die sich komplett zahnlose (oder bald komplett zahnlose) Menschen selber stellen sollten. Und : Was kostet das?

"Herr Dr., was habe ich für Möglichkeiten in meiner Situation?" Das ist eine mir sehr häufig gestellte Frage.

Und irgendwie vermisse ich hier selber eine vernünftige verfügbare Zusammenfassung, die es anscheinend nämlich leider gar nicht gibt. Also versuchen wir das jetzt einmal kurz zu erklären, weil es ja wirklich genug arme und uninformierte Menschen gibt, die genau das wissen wollen. Welche Fragen muss sich der Patient stellen?

  1. Kann ich mit einer normale Kunststoffprothese leben, beziehungsweise will ich damit leben? Falls ein Mensch kein Problem hat mit einer Totalprothese zu leben, und sich mit dem mangelnden Halt im Alltag abfinden kann, dann wäre das mit Sicherheit die einfachste, schnellste und sicherlich billigste Lösung. Folgendes muss uns klar sein: Die Hälfte aller zahnlosen Menschen kommt mit einer normalen Prothese gut zurecht, die andere Hälfte kommt damit leider gar nicht zurecht. Das hängt von der individuellen Anatomie im Mund ab, von der individuellen Einstellung zu so einer Art eines Zahnersatzes und von den Ansprüchen, die man an seine eigene Lebensqualität stellt. Wenn man damit leben kann, und einem Patienten diese Art des Zahnersatzes reicht und genügt, dann ist das sicher eine gute Lösung. Wir in Eggenburg behandeln ja nur Patienten, die genau deswegen zu uns kommen und Hilfe wollen, weil sie mit solch einer Prothese nicht leben können oder leben wollen. Und genau diese Menschen versuchen wir wieder mit Zahnimplantaten glücklich zu machen, Ihnen neue Lebensqualität und wieder Lebensfreude zu schenken. Und Zahnimplantate sind einfach die einzige Möglichkeit diesen Menschen tatsächlich und nachhaltig helfen zu können. Wenn Sie also eine Verbesserung suchen, dann kommen Sie an Zahnimplantaten nicht vorbei. Und das führt uns direkt zu Frage 2.
  2. Kann ich mir eine Behandlung mit Zahnimplantaten leisten oder will ich mir das überhaupt leisten? Zahnimplantate sind im zahnlosen Kiefer die einzige Möglichkeit einen zufriedenstellenden Zahnersatz, von dem es mehrere Arten und Möglichkeiten gibt, zu bekommen. Zahnimplantate sind keine Kassenleistung und sind eine reine Privatleistung des Patienten. Die BVA bezuschusst als einzige Versicherung eine Behandlung mit Zahnimplantaten, alle anderen österreichischen  Krankenversicherungen lassen ihre Versicherten eigentlich komplett im Regen stehen. Der Versicherung ist es egal, ob Sie Probleme haben oder ob Sie als betroffener Mensch darunter leiden, und wie wir ja schon wissen, leiden immerhin 50% der Menschen in unterschiedlichem Ausmaß unter der unbefriedigenden Situation. Und manche wirklich extrem!  Implantate, als einzige Möglichkeit, kosten Geld, kosten dem einzelnen Patienten also Geld, welches er aus eigener Tasche zu bezahlen hat. Und das muss einmal klar sein, dass die Krankenversicherung dafür nicht aufkommt. Und man sollte auch nicht darauf hoffen, dass die Versicherung, weil man ja so arm ist, etwas dazuzahlt! Das tut sie nicht, und falls ganz selten schon, dann in einem so verschwindend niedrigem Ausmaß, dass es keine echte Rolle spielt. Ob Sie, werter Leser, sich das leisten können, oder leisten wollen, das können Sie nur selber entscheiden. Beim eigentlichen Zahnersatz, der dann auf die Zahnimplantate gesetzt wird, da zahlen die Krankenversicherungen schon etwas dazu. Das ist zwar nicht die Hölle, aber immerhin schon so, dass es Sinn macht. Und darauf haben Sie Anspruch, und zwar bei allen Versicherungen. Also: Das Bekommen der Implantate ist privat, der Zahnersatz auf Zahnimplantaten wir bezuschusst. Ganz egal, ob Sie die Behandlung bei einem Kassenarzt oder bei einem Wahlarzt machen lassen, das ist der Krankenkassa nämlich wieder egal. Und wie wir sehen, ist dem österreichischen Gesundheitssystem eigentlich sehr viel egal, was ihre Patienten, die in den meisten Fällen Beitragszahler sind, betrifft. Aber das ist ein anderes Thema. Ein ganz anderes! Sich leisten können und sich leisten wollen, das sind 2 ganz unterschiedliche Tatsachen, die nur jeder einzelne Mensch selber beantworten kann. Auch die Frage, wieviel man an Budget hat, ist eine wichtige Frage. Anhand dessen kann man als Behandler schauen, was überhaupt in Frage kommt bezüglich des Geldes, das der Patient bereit ist dafür auszugeben, um eine zufriedenstellende Situation im Mund zu bekommen. Unser Tipp: Überlegen Sie sich ein Budget, welches Sie bereit sind zu bezahlen, oder bezahlen können. Ihr Behandler kann Ihnen dann mit Sicherheit einen Vorschlag machen, der finanziell zu Ihnen passt.
  3. Will ich was Festsitzendes oder etwas zum Herausnehmen? Sie haben also Ihr Budget kalkuliert, nachdem Sie bereits für sich bestimmt haben, dass Zahnimplantate für Ihr Leben notwendig sein werden. Gut, das waren 2 wichtige Schritte auf dem Weg der Entscheidungsfindung. Sie teilen Ihr persönliches Budget dann im Laufe der Beratung Ihrem Behandler mit, und jetzt kann man sich gemeinsam daran machen, den passenden Zahnersatz für Sie zu finden. Prinzipiell gilt: Festsitzender Zahnersatz, also ein Zahnersatz, der nicht heraus genommen werden kann und der auf Zahnimplantaten fix verschraubt wird, kostet immer mehr als herausnehmbarer Zahnersatz, der sich fest auf den Implantaten verankert, der aber 2x am Tag zur Pflege aus dem Mund genommen wird. Festsitzend kostet mehr, bietet aber auch mehr Komfort und Wohlbefinden im Mund und im Alltag. Alles an Information zu "Feste Zähne" : http://www.allon4.at Zusätzlich ist festsitzender Zahnersatz auch wissenschaftlich fundiert langlebiger als herausnehmbarer Zahnersatz, auf deutsch: Die Implantatprognose ist über die Jahre betrachtet bei festsitzenden Zahnersatz besser als bei herausnehmbaren Zahnersatz. Und: Herausnehmbar ist und bleibt einfach eine Prothese, die über Zahnimplantate verankert wird.  Das bedeutet, dass auch das Volumen im Mund deutlich spürbar ist und spürbar bleibt. Und: Die Verankerung, sprich der Halt des herausnehmbaren Zahnersatzes hängt ganz klar von der Anzahl der Zahnimplantate ab. Das Minimum im Unterkiefer sind 2 Implantate, im Oberkiefer minimal 4 Implantate. Einen Oberkiefer mit nur 2 Implantaten zu versorgen bringt eigentlich nichts, da durch Überlastung diese Art einer Versorgung nicht auf lange Sicht erfolgreich sein kann. Eine einfache Versorgung für den zahnlosen Unterkiefer wären also 2 Implantate, auf denen dann entweder 2 Druckknöpfe, 2 Lokatoren oder ein Steg zu verankern sind. Ein Steg ist deutlich besser  als die anderen Varianten, aber auch ein wenig teurer. So wie überall im Leben, alles was besser ist, kostet einfach mehr. Das gilt auch für die Zahnmedizin. 3 oder 4 Implantate bringen natürlich aus physikalischen Gründen immer einen besseren Halt als die Minimalvariante mit nur 2 Implantaten. Die beste Entscheidung für den bereits zahnlosen Unterkiefer: 4 Implantate mit Steg, da sind Sie auf der sicheren Seite. Ein Bombenhalt mit einer Lösung, die nahezu wartungsfrei ist, was für den Patienten auch wichtig ist. Da kommt man nur halbjährlich zur Kontrolle, das ist alles was man zu tun hat als Patient. Druckknöpfe und Lokatoren müssen öfters angepasst werden, unterfüttert werden oder Teile getauscht werden. Alles zusammen nicht aufregend und auch nicht finanziell nennenswert, aber eben doch Tatsache. Im Oberkiefer sind wie gesagt minimal 4 Implantate, in manchen Situationen sogar 6 Implantate, notwendig, sonst kann man es gleich bleiben lassen mit den Zahnimplantaten. Dann hier bitte, wenn es herausnehmbar sein soll,  entweder einen Steg oder Teleskope, bitte keine Druckknöpfe, die im Oberkiefer häufig zu Problemen führen. Und da kommt dann auch ein Geld zusammen bei 6 Implantaten mit Steg! Ganz ordentlich. Da fehlt dann nämlich nicht mehr viel, oder gar nichts mehr, auf eine festsitzende Lösung, das muss auch gesagt werden. Aber so ist der Oberkiefer eben, das kann man nicht ändern. Prinzipiell gilt aber, dass die meisten Menschen eher im Unterkiefer ihre Probleme haben, wo man, wie gesagt auch schon mit nur 2 Implantaten mit Druckknöpfen bereits eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erzielen kann! Und das kostet nicht die Welt: hier ist man mit 4500 € sicher dabei. Und dann fragen viele Menschen noch nach Miniimplantaten oder auch Seniorenimplantaten. Hier sei gesagt: Mini im Unterkiefer hervorragend, im Oberkiefer sehr mit Vorsicht zu betrachten. 4 Mini im Unterkiefer, auf denen Druckknöpfe fix montiert sind, können das Leben auf einfache Art und Weise deutlich und oft auch rasch ( manchmal innerhalb von 2 Stunden) verbessern. Man darf sich aber auch keine Wunderdinge erwarten, Mini dienen nur dazu, dass eine Unterkieferprothese endlich wieder hält und nicht verrutschen kann. Zusätzlich sind Miniimplantate auch eine günstige Art der Versorgung, sind finanziell betrachtet als günstiger als normale Implantatversorgungen zu betrachten. Gehen Mini immer? Nein! Wenn man noch Zähne hat im Unterkiefer, vor allem in der Mitte, sprich oberhalb des Kinns oder unter dem Bereich ,wo sich die Nase befindet, dann kann man keine Mini sofort setzen. Da muss man zuerst die Zähne oder Wurzelreste entfernen, um dann frühestens nach 9 Monaten so eine Versorgung machen zu können. Das ist wichtig zu wissen. Mini sind dort gut, wo schon lange eine Zahnlosigkeit im Unterkiefer besteht, da können Mini wirklich effektiv und rasch helfen. Und eines ist noch ganz wichtig: wann immer eine herausnehmbare Lösung geplant ist , dann müssen die Zahnimplantate einheilen! Im Unterkiefer 2-3 Monate, im Oberkiefer 4-6 Monate. Das ist lange, das führt oft zu Problemen mit der bestehenden Prothese, weil die ja nicht hält. Das muss gesagt werden, so eine Lösung bedeutet, dass der Leidensweg und damit die Leidenszeit um die jeweilige Einheilungszeit verlängert wird. Das müssen Patienten alles wissen!
  4. Kann ich mit dieser Leidenszeit leben, oder will ich sofort feste Zähne? Wenn ich sofort eine festsitzende Lösung haben will, dann geht es nur mit dem Konzept der " Feste Zähne 1 Tag". Wir, als Kompetenzzentrum, holen Patienten bereits dort ab, wo diese noch gar nicht ganz zahnlos sind, die Patienten aber wissen, dass es bald soweit ist mit der Prothese im zahnlosen Kiefer.  "Feste Zähne an nur einem Tag" nach dem All-on-4 Konzept ist sicher das Maß aller Dinge auf dem Gebiet der Zahnimplantate im zahnlosen oder bald zahnlosen Kiefer. Was passiert da? Die restlichen Zähne werden gezogen und schmerzfrei entfernt und in der selben Sitzung werden bereits die 4 Zahnimplantate gesetzt. Man kann messen, wie stark die Implantate im Kiefer verankert sind und bei Überschreiten eines gewissen Wertes, kann sofort ein Abdruck gemacht werden, der dem Zahntechniker übergeben wird. Innerhalb von 24 Stunden erhalten die Patienten dann ein wunderschönes festsitzendes, fix verschraubtes Provisorium, welches nicht aus dem Mund genommen werden kann. Eine implantatgetragene Brücke also, die für 4 Monate im Mund bleibt. Patienten können am selben Tag bereits damit essen und sich wohlfühlen. Nach 4 Monaten wird dann der definitive Zahnersatz hergestellt, der  dann allen ästhetischen Wünschen seitens des Patienten entspricht. Für vorher fast zahnlose Menschen bedeutet das, dass sie eine Prothese erst gar nicht kennenlernen müssen, für bereits zahnlose Menschen bedeutet das eine Ende der vorher bestehenden Zahnprothese. Das ist schlagartige Hilfe und das ist Medizin! Der Vorteil liegt also auf der Hand, aber es gibt eben auch einen einzigen Nachteil, und das ist der Preis! Diese besondere Art einer Behandlung ist nicht billig, das ist klar. Aber einfach jeden Cent wert. Aber man muss das auch wollen und sich auch leisten wollen. Aber wie gesagt ist zwischen guten herausnehmbaren Lösungen und dieser speziellen festsitzenden Variante finanziell auch nicht mehr viel um, es lohnt sich also darüber nachzudenken, wenn man sofortige Lebensqualität haben will. Lassen Sie sich einfach unverbindlich bei Ihrem Zahnarzt oder Kieferchirurgen beraten, das wäre der erste wichtige Schritt. Stellen Sie sich selber diese 4 Fragen und beantworten sich selber diese wichtigen Fragen. Dann sind Sie bestens gerüstet für eine Beratung. Zahnimplantate können Ihr Leben verändern, das muss man wissen. 

Perfekte Zähne in wenigen Stunden

Und wieder wurde über unser sehr spezielles, patientenfreundliches und erfolgreiches Konzept in Österreichs grösster Gesundheitszeitschrift berichtet!

Mehr Info dazu: www.allon4.at


Wie funktioniert so ein All-on-4?

DDr. Jahl erklärt hier genau, einfach und anschaulich, wie diese spezielle und besonders patientenfreundliche Behandlung eigentlich funktioniert.
Feste Zähne an nur 1 Tag!
Mehr Info unter www.allon4.at

https://www.youtube.com/watch?v=pE9KHYF_75Y

 


Niederösterreich erhält als zweites Bundesland "All-on-4"-Kompetenzzentrum für Zahnimplantate

Gerade wurde es in Niederösterreich verliehen. Erst zum zweiten Mal erhält eine Praxis in Österreich diese Zertifizierung als "All-on-4"- Kompetenzzentrum für Zahnimplantationen. Die Praxis von DDr. Gerald Jahl aus Eggenburg hat das Wunder geschafft und ist damit im gesamten deutschsprachigen Raum eines von nur 25 Kompetenzzentren.

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Unsere neue Homepage zu "All on 4"

Rechtzeitig vor Weihnachten, wobei das ein schöner zeitlicher Zufall ist , haben wir endlich unsere Themenhomepage www.allon4.at online stellen können. Einfach reinschauen, es lohnt sich! DDr. Jahl erklärt im Video die Hintergründe zur 2. Homepage, die sich absolut nur auf das Thema "All-on-4" konzentriert und es betroffenen Menschen einfach und anschaulich erleichtern soll, dieses besondere Behandlungskonzept kennenzulernen.

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we proudly present: www.allon4.at und Kompetenzzentrum für All-on-4

Ja, wir sind sehr stolz darauf. Seit einigen Tagen ist unsere ganz spezielle Themenhomepage online. www.allon4.at

Diese neue Homepage handelt nur von All-on-4 , also vom Konzept der festen Zähne an nur einem Tag, und das mit nur 4 Zahnimplantaten. Mit viel Liebe, Ausdauer und Hingabe haben wir uns sehr bemüht alles, wirklich alles, zum Thema Feste Zähne an 1 Tag auf dieser Seite zu verpacken und extrem informativ, aber auch spannend und abwechslungsreich für interessierte Menschen zu gestalten.

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Kieferchirurg aus NÖ erfüllt höchste Kriterien als "All-on-4"-Kompetenzzentrum

Das "All-on-4"-Konzept in der Implantologie ist ein Meilenstein in der Zahnmedizin für betroffene zahnlose oder vor allem bald ganz zahnlose Menschen. Diese moderne Behandlung ist der Wegbereiter für eine neue, bislang unmögliche Patientenzufriedenheit.

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Brief aus Naumburg an der Saale

DDr. Gerald Jahl beantwortet per Video einen Brief einer netten Dame aus Deutschland. Warum: Weil die Adresse leider unvollständig war, und weil es keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse gibt. Deshalb so auf diesem Weg!

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we proudly present: www.allon4.at und Kompetenzzentrum für All-on-4

Ja, wir sind sehr stolz darauf. Seit einigen Tagen ist unsere ganz spezielle Themenhomepage online.

http://www.allon4.at

Diese neue Homepage handelt nur von All-on-4 , also vom Konzept der festen Zähne an nur einem Tag, und das mit nur 4 Zahnimplantaten.  Mit viel Liebe, Ausdauer und Hingabe haben wir uns sehr bemüht alles, wirklich alles, zum Thema Feste Zähne an 1 Tag auf dieser Seite zu verpacken und extrem informativ, aber auch spannend und abwechslungsreich für interessierte Menschen zu gestalten. Anhand der häufigsten vorkommenden Fragen der Patienten wird hier nun das ganze spannende Thema aufgearbeitet und verständlich formuliert. Zu jedem Thema, beziehungsweise zu jeder Frage gibt es auch ein passendes Video im Interviewstil, wo alles noch einmal zusammengefasst wird. Es wird auf den genauen Ablauf , auf das Erstgespräch, auf die Planung der Zahnimplantate, auf den Kostenfaktor und auf die Herstellung des provisorischen, festsitzenden und fix verschraubten Zahnersatzes eingegangen und genau erklärt. Schaut einfach einmal vorbei und seht euch das Ergebnis an! Solltet ihr zusätzliche Fragen haben, oder feststellen, dass dies oder das noch fehlen würde, dann lasst uns das bitte einfach wissen. Interessierte Menschen, die keine erhaltungswürdigen Zähne mehr haben, und das spüren und wissen die Menschen, und die eine gute und optimale Lösung für ihre Zahnprobleme suchen, können hier sicher ganz geballte Information erhalten, und auch erfahre, ob dieses Konzept für sie geeignet ist. All-on-4 spart einfach Behandlungszeit, und das bedeutet: Lebenszeit! Mehr Zeit um neue feste Lebensqualität genießen zu können. Das ist der Sinn des Konzeptes, das ist unser Antrieb und unser absolutes Spezialgebiet.

Gleichzeitig zur Präsentation der neuen Homepage zu All-on-4 erreichte uns die tolle Nachricht, dass wir in Eggenburg, als überregionale kieferchirurgische Spezialpraxis, nun, neben der Implantatakademie in Wien, das  2. Kompetenzzentrum für feste Zähne an 1 Tag in ganz Österreich geworden sind. Das ist uns natürlich auch eine Ehre, weil das wirklich was ganz Besonderes ist und weil es unsere harte aber sehr erfolgreiche Arbeit über die Jahre bestätigt und uns auch für unser Engagement für unsere Patienten belohnt.

Kompetenzzentrum All-on-4

Wir leben All-on-4 ! Das tun wir wirklich. Und unsere Patienten wissen das und schätzen das auch sehr, weil es eine sehr spezielle Behandlung ist, die wir gemeinsam mit den Patienten durchführen. Alles im Dienste der Lebensqualität und der Gesundheit.

https://www.pressetext.com/news/20181129014

Und das rechtzeitig knapp vor Weihnachten, das alles macht uns große Freude, mir und meinem hervorragenden Team, welches so dermaßen motiviert ist, um die zahlreichen Patienten wirklich optimal und nachhaltig zu behandeln. Und diesem hervorragenden Team möchte ich von ganzem Herzen danken! DANKE!

Und jetzt sind wir alle voll motiviert für 2019 und die Planung für das neue Jahr läuft bereits auf vollen Touren, um unseren Patienten weiterhin die beste Betreuung zukommen lassen zu können.

Hier noch ein Video zum Thema Kompetenzzentrum, anlässlich der Verleihung des Zertifikates.

https://youtu.be/cJ2UkvNw6u8

Morgen fliege ich nach Zürich um das nagelneue dynamische Navigationssystem X-Guide für Zahnimplantate kennenzulernen. Ich werde davon berichten, weil es einfach eine ganz neue Sache ist, die die Implantologie verändern wird. In Österreich gibt es noch kein System davon in Betrieb, wir könnten zu den ersten gehören. Aber davon einfach später, ich verspreche, dass ich berichten werde.


Ungarn-lass Dich überraschen! Oder: Leider, leider, leider,....

Was schreibt er jetzt wieder der Jahl? Lass Dich überraschen? Ungarn?

Okay, ich erkläre es Euch, kurz und bündig. Dazu muss man aber wissen, dass ich persönlich Ungarn, unser östliches Nachbarland, wirklich liebe und schätze. Vor allem das Essen und die Menschen dort. Seit voriger Woche bin ich sogar offiziell dort gemeldet mit meinem Nebenwohnsitz in Fertörakos, ehemals Kroisbach. ( habe das jetzt nämlich echt lange vergessen, aufgeschoben, vergessen,...) Ich bin also oft dort, kenne Land und Leute und bin sicher kein Ungarnfeind, und auch, eh klar,  kein österreichischer Behandler, der sich über ungarische Arbeiten auf dem Gebiet der Zahnbehandlungen aufregt. Nein! Ich verstehe Menschen, dass sie sich ins Ausland begeben um günstiger schönen und neuen Zahnersatz zu bekommen. So ist der Mensch, dass man sich auch Alternativen sucht, das ist legitim, absolut legitim. Patienten können aber leider Qualität und verwendete Materialien auf dem Gebiet des Zahnersatzes nicht beurteilen, und man kann auch Äpfel mit Birnen nicht vergleichen. Deshalb neigen viele Menschen dazu einfach das billigere Angebot anzunehmen, und das ist in der Regel in Ungarn. Ganz Ungarn? Nein! In Budapest kosten Zahnbehandlungen exakt soviel wie bei uns in Niederösterreich. Die supergünstigen Preise gibt es eh nur in Sopron und in Mosonmagyaróvár  (unaussprechlich!), also gleich nach der Grenze. Aber genug davon. Ich rege mich nicht darüber auf, einfach deshalb, weil es traurige Wahrheit ist, dass auch in Österreich sehr selten, aber manchmal eben doch, nicht wirklich besser als in Ungarn gearbeitet wird. Das muss auch einmal ehrlich gesagt werden. Mindere Qualität, schlechte Planung und Durchführung, schlechtere Materialien, ist bei uns sicher nicht die Regel, aber eine vorkommende Tatsache. Traurig, aber manchmal wahr.

Aber nun zurück zur Geschichte, zur eigentlichen Geschichte. Ein etwa 50-jähriger sympathischer Mann aus Wien war vorige Woche bei mir zur Beratung. Er erkundigte sich wegen All-on-4, unserem  Spezialgebiet. Nach einer Untersuchung  seiner Situation, stellte ich ihm erstaunt die Frage, warum er sich dafür interessiere, weil er offensichtlich eine relativ neue Arbeit im Oberkiefer im Mund hatte. Das besondere an der Arbeit, also am Zahnersatz war, dass es eine Rein-zirkonbrücke war. Diese Brücke war auf einigen bestehenden eigenen Zähne zementiert. Und dieses Zirkon in dieser Art gibt es noch nicht so lange, und ist keine alltägliche Behandlungsart, weil es wirklich etwas Besonderes ist. In Österreich auch wirklich teuer, das muss ich gestehen. Zirkon ist eine metallfreie Keramik, also gänzlich metallfrei. Zirkon hat die Eigenschaft, weil nur weißer Bestandteil, dass es ästhetisch echt hervorragende Eigenschaften hat, sich im Farbenspiel mit der rötlichen Schleimhaut des Mundes ein wirklich schönes und extrem natürliches  Ergebnis entstehen kann. Zusätzlich wird eine Zirkonarbeit ganz modern und präzise mit CAD-CAM Technik hergestellt, also auch diesbezüglich die beste derzeit bestehende Möglichkeit ist, Zähne zu rekonstruieren. Viele Zahnärzte in Österreich haben noch nie eine solche Arbeit gemacht, weil sehr modern und gut, aber eben auch sehr kostspielig. Also an sich toll und zeitgemäß von den Ungarn gemacht, möge man denken.

Nachteil von Zirkon?  Ja, den gibt es! alles hat auch immer Nachteile. Wenn etwas absplittert, und das kann bei Zirkon immer noch echt passieren, dann ist die Arbeit kaputt, weil man Zirkon einfach nicht reparieren kann. Noch ein Nachteil, aber auch Vorteil: Zirkon ist extrem hart! Und ich meine echt hart. So hart, dass man so eine Arbeit, wenn man gezwungen ist sie herunterzunehmen, das nur schafft, wenn man sie herunterschneidet. Leider gibt es keine Bohrer dafür, deshalb ist sowas voll mühsam und dauert sehr lange und ist für beide Seiten echt anstrengend, für Patient und Zahnarzt. Das ist unter Zahnärzten sicher eine der unbeliebtesten Tätigkeiten eine Zirkonbrücke zu zerschneiden, das müsst ihr wissen. Das will keiner freiwillig machen.

Aber die Farbe war halt das Super Viktor Klima- Weiß, das ihr sicher alle kennt. Dieses extrem auffällige reine durch und durch- Weiß, welches in der Natur ja gar nicht vorkommt in Österreich, in Ungarn aber sehr beliebt ist. (Deshalb hatte ich sofort den Verdacht, dass die Arbeit aus Ungarn war, was der Patient auch bestätigte. Und: Die Arbeit war erst knapp 3 Jahre alt, das erfuhr ich auch noch.)

Also einfach zu weiß! Zusätzlich halt wirklich lieblos und ohne Lebendigkeit. All das kommt am Foto so leider gar nicht wirklich heraus. Aber ihr könnt es mir glauben! Die Größe und Form der Zähne passt einfach nicht zum Gesicht und zur Nase, die Farbe ist unharmonisch und fast steril, weil alles im selben Farbton ist.  Ganz zufrieden wird der Patient wohl nicht sein und auch nicht gewesen sein, wenn man fast leuchtet in der Nacht und wenn dich ein jeder auf deine Zähne anspricht. Aber manche Menschen wollen das und jeder darf ja tun, was er will. Das heißt also: Vom Material und von der Technik her eine sehr tolle und aufwändige  Sache, da gibt's kein Meckern, die Ausführung leider optisch mangelhaft, aber ok, sowas kann dir in Österreich auch passieren. Aber der Patient kam ja nicht zu mir um sich bewundern zu lassen, Nein, es gab andere Gründe.

Schmerzen waren sein Problem. Schmerzen seit über 1 Jahr. Das hatte ich mir schon gedacht, denn bei der Untersuchung bemerkte ich, dass man mit der Sonde an vielen Stellen dieser Brücke, die noch dazu ein einziges Werkstück war, hängenblieb und es sofort blutete. Damit war bewiesen, dass der Abschluss zwischen Zahnersatz und Zahn an mehreren Stellen mangelhaft war und dadurch Karies entstanden war, welches die Situation noch verschlimmerte. Da kann in so einem Fall der Patient gar nix dafür, weil die Schmutznischen durch ungenaues Arbeiten so groß wie Scheunentore sind und einfach nicht zu reinigen sind, auch wenn man sich bemüht geht das einfach nicht. Ab zum 3-D Röntgen, das war mein Vorschlag. Wir wollten wissen, wie schlimm es wirklich war.

Gut. Nach ein paar Minuten war die Computertomographie fertig und wir konnten uns die ganze Wahrheit einmal nüchtern anschauen. Der Zahnersatz bestand aus 14 Zähnen, der auf 8 eigenen verbliebenen Zähnen befestigt war. Also eine 14-stellige Brücke auf 8 Zähnen. An sich okay, da spricht nix dagegen, sagen meine zahnärztlichen Kollegen, weil ich diesbezüglich ja keine Ahnung habe, da ich ja nicht als Zahnarzt sondern als reiner Implantologe tätig bin. Aber von den 8 Zähnen waren 4 massiv entzündet und gar nicht mehr im Kieferknochen stehend, diese 4 Zähne hätte der Patient schon längst von alleine verloren, wenn sie nicht durch eben diese langstreckige zusammenhängende Brücke zusammen hängen würden. Und klar tut sowas weh! Wenn 4 Zähne nur noch im Eiter stehen und dieses auch absondern, wenn man leicht ankommt. Ich habe also endlich verstanden, warum er nun bei mir war und meinen Rat und meine Hilfe wollte.

Traurig ist aber Folgendes: Natürlich hat man dem Patienten gesagt, dass er eine Garantie auf diese Arbeit hat. Also eine Gewährleistung, die überall einmal 2 Jahre beträgt. In Ungarn hat man ursprünglich sogar damals gesagt, dass es 5 Jahre Garantie geben würde. Aber kurz nach diesen besagten 2 Jahren war der Patient also in Ungarn in seinem Institut in Sopron, um seinem Zahnarzt mitzuteilen, dass er Schmerzen hätte und dass da dauernd Eiter käme. Das muss er aber schon am Empfang sagen, wo meistens junge Damen mit kurzen Röcken sitzen. Da läuten dann bei denen schon die Alarmglocken und es wird eine weitere Dame mit ein bissl längerem Rock geholt. Diese Dame erklärte dem Patienten dann: " Lieber Patient. Schön, dass Sie wieder bei uns sind, schade aber, dass es wegen angeblichen Problemen ist. Leider ist genau Dr. XY, der Zahnarzt, der sie behandelt hat, nicht mehr bei uns. Er ist angeblich nach Dänemark gegangen. Jedenfalls ist er nicht mehr bei uns. Zu der Zeit, als sie behandelt wurden von ihm, hatte er einen Sondervertrag, also das heißt, dass er eigentlich gar nicht bei uns angestellt war, sondern, dass er eigenverantwortlich tätig war. Ja, und jetzt ist er leider nicht mehr da, nicht einmal mehr in Ungarn. Also wir als Institut sind da ganz unschuldig, wir können nix dafür. Leider ist es jetzt so, dass ihre 2-jährige  Garantie auch schon abgelaufen ist, weil das ja schon vor fast 3 Jahren war. Wir können ihnen nur anbieten, dass wir uns die Sache ansehen, alles neu machen und das zu unseren ganz speziellen neuen Tarifen für Stammgäste. Und wir haben da wirklich gute Preise, da kommt niemand mit. Versprochen."

Der Patient ließ sich untersuchen von einem Zahnarzt dort, der ihm auch noch erklärte, dass er leider Parodontitis und schlechten Knochen habe, und genau diese Kombination hat diesen Zustand erzeugt. Zusätzlich musste sich der Patient anhören, dass das ganze Karies seine Schuld war, weil er eben zu wenig und ungenügend seine Zähne geputzt hatte. Böser Patient!!! Einfach so eine neue Brücke machen, das gehe aber leider auch nicht. Man braucht jetzt nämlich noch 4 Implantate dazu, 2 davon mit Knochenaufbau. All das wird aber sicher zum bestmöglichen Preis gemacht. "Und wir haben wirklich gute Preise, da kommt niemand mit.", sagte der Zahnarzt, der neue Zahnarzt. Und irgendwie hat dann der Patient gespürt und bemerkt, dass diese ganze Geschichte, dort alles noch einmal machen zu lassen, eher ein bissl unsicher und mittlerweile auch schon ein bissl insgesamt teuer ist. Und er hat sich ins Auto gesetzt und ist heim nach Österreich. Und dann irgendwie zu mir, in der Hoffnung, dass alles gut werden würde, wobei er vor mir schon bei 2 österreichischen Zahnärzten in Wien war, die ihm aber nicht helfen konnten (oder wollten?)

Der Jahl schlägt also die Hände zusammen und ist verzweifelt. Erstens weil immer noch genau so mit Patienten umgegangen wird, immer die gleiche Masche. Andererseits weiß der Jahl, dass Zirkon echt hart ist, dass es voll mühsam sein wird, das alles runter zu schneiden, und dass die Situation eine schwierige ist, weil der Jahl einfach auch ein bissl faul ist und sich das gar nicht antun will. Geraten habe ich ihm, noch einmal nach Ungarn zu fahren mit meiner Untersuchung des 3D-Röntgens  und noch einmal ein Gespräch zu suchen, ob nicht doch eine Chance wäre, alles im Einvernehmen lösen zu können. Weil das für den Patienten das Beste wäre, auch finanziell betrachtet. Das ist die Wahrheit, weil, und da hat der neue ungarische Zahnarzt absolut recht, es ohne Implantate nicht mehr geht eine feste Brück zu machen. Aber leider ist eben wegen den Entzündungen einfach kein Knochen mehr da.

Mich ärgert halt wirklich, dass das alles nicht zusammenpasst. Zirkon als hervorragende Geschichte, als hochqualitative Lösung, passt nicht zur stümperhaften fahrlässigen Arbeit des Zahnarztes an sich, da ist ein Widerspruch. Denn was die 4 Zähne betrifft, die jetzt praktisch verloren sind: genau diese Zähne müssen bei der Anfertigung bereits beherdet gewesen sein, sind mit Sicherheit schon so gewesen, dass jeder verantwortungsvolle Zahnarzt gesagt hätte, das man so eine Arbeit auf diesen Zähnen nicht machen kann und nicht darf.  Es wurde erkannt, da bin ich mir sicher, aber trotzdem eine Arbeit darauf gemacht, ganz absichtlich mit Vorsatz. Einfach weil alles, sei es noch so schlecht, 2 Jahre Minimum hält, wenn es sich um Zähne handelt. Und genau das ist der Vorwurf, und genau das ärgert mich und viele andere Behandler hier in Österreich. Und wir Österreicher als Patienten sind so blauäugig und gutgläubig  und merken das nicht. Merken nicht, dass wir beschissen werden, voll beschissen. Oft mit echtem Vorsatz. Dieses Konzept geht dort wirklich immer auf, glauben Sie mir. Passt auf euch auf! Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird. Fragt nach! Erkundigt euch bezüglich der verwendeten Materialien. Fragt nach Alternativen. Und: lasst euch nicht vom Preis alleine lenken in eurer Entscheidung.

Den Patienten habe ich übrigens in 2 Monaten zu einer Kontrolle bestellt. Einfach um zu sehen, ob die Ungarn ihm nun doch entgegengekommen sind. Falls nicht, werde ich mit dem Patienten eine Lösung finden. Wir lassen ihn nicht im Stich.