Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin

Diese Behandlung ist weltweit der häufigste ästhetische Eingriff.

Die statistisch erfasste Hauptgruppe, bei den am häufigsten Botox eingesetzt wird, sind Frauen im Alter von 20-39 Jahren, entgegen der Tatsache, dass man glaubt, dass das eher Frauen ab 50 Jahren machen.

Als Synonym hat sich dafür das Wort „Botox“ entwickelt. Botox war einfach das erste Medikament, welches auf den Markt kam, das Botulinumtoxin einhielt. Und genau dieses Botulinumtoxin ist in der Lage in einer sehr niedrigen Dosierung die Muskulatur des Gesichtes zu entspannen und zu schwächen. Diese Entspannung führt durch einfach weniger Muskelanspannung zur Faltenreduktion, weil mimische Falten ja durch Anspannung der unter Haut befindlichen Muskulatur entstehen. In der ästhetischen Medizin wird das Präparat seit 1992 verwendet, zugelassen 2002 und ich beschäftige mich bereits seit 2004 mit Botox. Handelsnamen dafür sind: Botox, Dysport, Xeomin, Azzalure und Bocouture.

Welche Regionen im Gesicht können behandelt werden?

  • Die Stirnfalten oder auch Sorgenfalten genannt
  • Die Falten zwischen den Augenbrauen- Zornesfalten
  • Die Augenbrauen zum Heben der Augenbraue
  • Die Lachfalten seitlich am Auge
  • Die Falten oder der verdickte Muskel am Unterlid
  • Die Falten seitlich an der Nase
  • Der Mund, die Lippen (Liplift) und die Region um den Mund
  • Das Kinn und die Mundwinkel
  • Die unhübschen Bänder am Hals- Nofretetelift
  • Der Kaumuskel und die Unterkieferbreite

Zusätzlich kann Botox in verdünnter Form zur  Mimikmodulation des gesamten Gesichtes verwendet werden- Stichwort: das schöne Gesicht. Durch die stärkere Verdünnung und durch unterschiedliche Injektionstiefen wird dadurch der Gesamteindruck des Gesichtes positiv verändert mit dem zusätzlichen Vorteil der Verbesserung des Zustandes der Haut an sich- auch Baby-Botox genannt.

Botoxinjektionen tun nicht wirklich weh, zumal wir in der Praxis in Krems die weltweit dünnste Nadel dafür verwenden- The invisible needle.

Der Stich tut nicht wirklich weh- was man spürt, ist das Botox an sich. Es verursacht kurzzeitig ein leichtes Brennen, was aber nicht wirklich nennenswert ist. Man sollte für 24 Stunden danach keinen Sport machen und die behandelte Region einfach in Ruhe lassen. Nicht massieren ist sehr wichtig, damit das Botox nicht dadurch in Regionen gelangt, wo man es nicht haben will, was besonders rund um das Auge wichtig ist. In der Regel haben die Patienten keine Rötungen, keine Schwellungen und keine blauen Flecken nach der Behandlung, man ist sofort wieder gesellschaftsfähig.

Am Anfang jeder Behandlung steht einmal, nach einer wichtigen Fotodokumentation, das Gespräch über Wünsche des Patienten und über die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung. Es gibt auch gewisse Situationen, wo man absolut kein Botox geben darf, das erfährt man im Rahmen des Erstgesprächs. Man kann Botox in vielen Fällen übrigens auch sehr gut mit Unterspritzungen mit Hyaluronsäure kombinieren, was den gewünschten Effekt oft deutlich verbessert.

Die Behandlung an sich wird nach einem gewissen Plan, oft auch nach einem Stufenplan und auch nach dem ästhetischen Empfinden des Behandlers durchgeführt, zumal man manche Behandlungen unterschiedlicher Lokalisation auch nicht kombinieren sollte.

Nicht alle Regionen auf einmal und insgesamt ja nicht zu viel, das ist das Motto.

Die Wirkung tritt nach 3-5 Tagen ein und entfaltet nach 7-12 Tagen seine volle Wirkung. 14 Tage nach der Behandlung führen wir immer eine Kontrolle durch, ob das Ergebnis auch den Vorstellungen bzw dem besprochenen Ergebnis entspricht. Sollte das Ergebnis noch nicht ganz perfekt sein, wird kostenlos eine kleine Korrektur gemacht. Manche Menschen brauchen mehr Botox, manche weniger, auch das ist wichtig zu wissen. Deshalb am Anfang eher zurückhaltend sein und lieber erst nach 14 Tagen nachbessern, als schon anfangs zu viel Botox geben. Zuviel Botox vermittelt nämlich leicht den Eindruck eines „frozen faces“, was nicht schön ist und unnatürlich aussieht. Wir geben den Patienten auch immer einen Behandlungspass mit, wo genau dokumentiert wird, wieviel und wo genau gegeben wurde. Das ist einfach wichtig für weitere Behandlungen und für die Sicherheit.

Zusätzlich kann man mit Botox auch Migräne sehr gut behandeln und auch die Schweißproduktion in den Achseln sehr gut stoppen.

Alles in allem ist Botox ein hervorragendes Medikament, das auf einfache Art und Weise hervorragende Resultate bringen kann. Die Wirkung hält im Schnitt 6 Monate an, bei manchen Menschen und in manchen Regionen auch länger. Insgesamt betrachtet, sind diese Faltenbehandlungen mit Botox sicher am wenigsten invasiv, sehr schmerzarm aber sehr effektiv.

Sprechen Sie uns bitte einfach an, wir beraten Sie gerne.